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Gazquez und Sassine bieten seit Klaus Henner Russius das beste
Erzähltheater. Nur dass Russius keinen Sassine am Flügel hatte.
Man springt mit der Ouvertüre von der musikalischen Klippe mitten in
das Buch hinein, taucht auf Seite 574 atemberaubt auf, um in der
Pause kurz nach Luft zu schnappen, und dann taucht man wieder
ab in das stille Riff dieser phantastischen Geschichte, in deren
Abenddämmerung Haifische und Kraken lauern.


Andreas Thiel



La Violeta ist war eine Perle in unserem 23 Kleintheaterprogramm. Eine
spannende Geschichte ebenso spannend und lebensnah von Angelina Gazquez
vorgetragen und dazu mit einem feinen Klanggewebe von Jean Claude Sassine
am Piano verknüpft. Unser Publikum war begeistert. Ich wünsche mit für dieses
Projekt noch viele innovative Kleinkunstveranstalter mit Mut zu "etwas
ungewöhnlichem"

Bruno Heiniger, Theaterleiter Langnauer Kellertheater



"So schaudernd die Geschichte, so faszinierend das gesprochene Wort
von Angelina Gazquez und das eigenständige Spiel von Jean-Claude
Sassine. Zusammen bleibt die Erinnerung an einen packenden und auch
einen sinnlichen Abend im Odeon Brugg."

Luc Humbel



Ich erinnere mich wahrlich gerne an diesen Abend ... ich war ein wenig
nervös, wusste ich doch nicht worauf ich mich einliess .... doch nach den
ersten Klängen des angenehm pulsierenden Klavierspiels von Jean-Claude und
den ersten schaurig-düsteren Sätzen Deiner rauchig-warmen Erzählstimme,
konnte ich mich genüsslich, wenn auch wie im klebenden Dickicht eines Netzes
gefangen, zurücklehnen mich ganz der Geschichte hingeben, in jene hineintauchend ...
ich weiss noch wie vielen Zuschauern der erste Teil einen kalten Schauer über
den Rücken jagte ... der kleine Saal, die noch winzigere Bühne, das Schwarz der
Vorhänge, der Kerzenschein rings um die kleinen Tische, die flackernden Schatten,
Euer Talent eine Geschichte zu erzählen und die manchmal zarten, manchmal
fest zupackenden Klänge des Klaviers ... wir waren irgendwie tatsächlich alle
in dieser Gruft gefangen und nicht nur sinnbildlich an unsere Stühle gefesselt ....
als sich die Gäste in der Pause zur Bar bewegten, hatte man bei manchen schon
das Gefühl, dass sie dies mit wankenden, ja unsicheren Schritte taten, so ward
ihnen der Schrecken in die Glieder gefahren .... erlöst auschnaufende Gesichter,
von Menschen denen lange Zeit der Atem stockte, waren zu sehen ...
einfach wundervoll .... vom zweiten Teil waren einige überrascht ...
auch wenn es einige im ersten Teil schon kaum mehr aushielten, hofften sie
wohl doch es würde ähnlich nervenzerreisend und morbide weitergehen ...
ein Stil- Ort- und Erzählwechsel, gewagt und aus meiner Sicht gelungen ....
manchen war's ein wenig zu konfus .... der Bruch, sowohl der zeitliche als
auch der inhaltliche zu gross ... hofften wohl die Geschichte würde an Ort und
Stelle weitergehen ... und doch: mir schien, als ob die skeptischen Blicke nach
und nach den interessierten wichen ... bis sie schliesslich wieder gänzlich
gebannt waren ... die Zuschauer gingen mit fragenden und herumirrenden
Gedanken im Kopf nach Hause ... für mich meist ein Indiz (um in der
Kriminalsprache zu bleiben), dass ein Theaterabend rundum gelungen war ...

Andreas Janki, Fabriggli Buchs


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